Französische Luxuslackierungen und Japanische Möbel


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Von Sharen Custer, 62days Expertin

Importierte Lackmöbel aus China und Japan bewiesen sich während des gesamten 18ten Jahrhunderts als sehr beliebt bei den Europäern. Während der Herrschaft von Ludwig XV entwickelte sich 1730 die Liebe zu lackierten Möbeln unter dem Einfluß der so genannten „Marchands-Merciers“, dem französischen Begriff für Entrepreneurs, welche außerhalb der Handwerksgilden arbeiteten, welcher sich hauptsächlich auf Kaufleute bezog, die mit Kunstobjekten und Luxusgütern handelten.

Anfänglich wurden nur komplette Möbelstücke wie beispielsweise Truhen, Schränke und Paravents importiert, um auf lokalen Märkten verkauft zu werden. Nichtdestotrotz fing man allmählich an einzelne Teile zu demontieren. Die lackierten Paneele wurden ausgeschnitten und als Dekoration auf französischen Möbeln angebracht. Unter den neu entworfenen Stücken befanden sich Schreibtruhen und –tische, Kommoden, Eckschränke, Kleiderschränke und Stühle. Die „Marchands-Merciers“ waren für die Materiallieferung zu den Tischlern verantwortlich. Diese arbeiteten die Lacke in die Rahmen der Schränke ein, während die Endprodukte von Händlern an die gesellschaftliche Elite, die oft keine Ahnung hatten wer den Schrank produziert hat, verkauft wurden.

Original Lackpaneele waren sehr dick und oft doppelseitig. Dies veranlasste die Tischler die Paneele zu halbieren, zu hobeln und zu glätten um diese abzuflachen und auf Möbeloberflächen, ähnlich denen traditioneller europäischer Politur und Intarsia, zu montieren. Die Lackpaneele waren oft gerahmt und man nutzte Malergold um die Dekorationen aufzuwerten. Offenliegende Teile nichtdekorierter Oberflächen wurden entweder übermalt oder lackiert – mit anderen Worten aufpoliert – um das äußere Erscheinungsbild aufzuwerten und mit dem aufwendigen Lackdesign der Paneele zu verbinden. Diese Methode erzeugte den Eindruck von einem komplett lackierten Möbelstück. Viele Tischler nutzten ähnliche Methoden als Alternative zu anderen teureren Möbeln. Ganze Möbelstücke wurden lackiert um original asiatische Lackmöbel, welche schnell sehr teure und vor allem begehrte Konsumgüter wurden, zu imitieren. Nur die besten „Marchands-Marciers“ wie zum Beispiel Thomas-Joachim Herder, François Gersaint, Lazare Duvaux und einige andere konnten es sich überhaupt leisten echte Luxus-Lackteile zu nutzen. In der Regel wurden sie von deutschen und französischen Händlern der East-India-Company erworben, auf Auktionen, manchmal aber auch direkt von Schiffscrew-Mitgliedern, die die Erlaubnis hatten eine bestimmte Menge an Waren zum eigenen Handel zu nutzen.

Japanische Lackpaneele beliebter und viel begehrter als die japanischen Gegenstücke. Der Grund dafür war haupsächlich die gute Qualität sowie das seltene Vorkommen. Mit dem Beginn in 1639 war der Zugang zu japanische Handelsposten ausschließlich der deutschen East-India-Company vorbehalten und somit war der gesamte europäische Markt abhängig von deren Monopol. Aus diesem Grund wurden die besten Tischler beauftragt solche Lackpaneele herzustellen. Unter den berühmten Meistern waren Jacques Dubois, Bernard Van Rysamburgh, Adam Weisweiler, Joseph Baumhauer, Martin Carlin, Jean Desforges und andere, die alle sehr begehrt sind auf dem heutigen Sammlermarkt.

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Für Tipps und Informationen wie man Antiquitäten findet, lesen Sie bitte Wie Man Ein Antiquitäten Schnäppchen Erkennt

Viel Erfolg!

Sharen

 

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